www.jbrauer.de Weltkulturerbe in Polen 2013 weitere Bilder

Besuch einiger Weltkulturerbestätten in Südpolen an einem verlängerten Wochenende im Juli 2013.

Ein verlängertes Wochenende von Freitag bis Montag nutzten wir, um uns einige UNESCO-Welterbe-Stätten in Polen anzusehen.
Hauptziel war das etwa 600 km von Berlin entfernte Kraków, wo wir schon von Deutschland aus drei Übernachtungen in
einem nigelnagelneuen Hotel am Rande der Altstadt gebucht hatten.

Tipps:

(1) Hinweis zur Anreise: Wir nahmen leider von Berlin aus die direkte Strecke über Cottbus (E36). Ab der Grenze ist dies
eine unfreiwillige Teststrecke für Stoßdämpfer, wir konnten unserem Smart nur etwa 60 km/h zumuten.
Laut unserem netten Stadtführer aus Kraków ist der Umweg über Dresden (E40/A4) und Görlitz (etwa 80 km zusätzlich)
dieser Holperstrecke vorzuziehen.
Der direkte Rückweg (E36) ist dagegen relativ schlaglochfrei.

(2) Und nochwas: Auf der Autobahn zwischen Wrocław und Katowice und zwischen Katowice und Kraków muss Maut
bezahlt werden. Umgerechnet sind das einmal etwa 5 Euro und zweimal 2,30 Euro. Die Mautstelle für die 2,30 Euro kurz vor
Kraków bewirkte bei unserer Anreise leider einen etwa 50 minütigen Stau, so dass wir statt um 17:30 Uhr, wie vom Navi
berechnet, erst um 18:20 Uhr am Hotel eintrafen. Das kann wahrscheinlich leider nur durch eine bessere Organisation der
Mautstellen vermieden werden - wir steckten im Stau und konnten nix ändern.

(3) Apropos Navi: Seit dem letzten Update versteht unser Tomtom-Navi auch MapCodes. Das hat uns in Polen
schonmal sehr weitergeholfen. Statt der Eingabe fragwürdiger Adressen kann man sich über die MapCode-Seite schon
vorab auf der Karte / Satellitenbild ein Ziel raussuchen und den MapCode dann in den Navi eingeben. Da diese
Ortsangabe genauer ist, als die z.B. in Wikipedia genannten (manchmal fehlerhaften) Koordinaten, gebe ich ab sofort
am Ende der Seite den MapCode zu meinen besuchten Orten mit an.
Vielleicht hilft's ja jemandem, der ein mapCode-fähiges Navi hat, dahin zu finden, wo wir waren.
 
Übersichtskarte Weltkulturerbe
Weltkulturerbe-Stätten Jawor Wrocław Świdnica KZ Auschwitz-Birkenau Kraków Kalwaria Zebrzydowska Kalwaria Zebrzydowska Wieliczka
Karte mit von uns besuchten Orten
Die besuchten Weltkulturerbe-Stätten:
(in Klammern die Jahreszahl, seit wann sie auf der
UNESCO-Welterbeliste verzeichnet sind)


Friedenskirche Jawor
Friedenskirche Jawor
Friedenskirche Jawor
 
Mitte des 17. Jahrhunderts gestatteten die Vereinbarungen des Westfälischen Friedens den schlesischen Protestanten den Bau der Friedenskirchen in Jawor (damals Jauer) und in Świdnica (Schweidnitz).
Als Fachwerkkirche wurde sie nur aus Holz, Lehm und Stroh erbaut.
Seit 2001 ist diese Kirche ein Welterbe auf der UNESCO-Liste.
Friedenskirche Jawor
Friedenskirche Jawor, Kanzel Friedenskirche Jawor
 
Altar und Innenraum
mit Platz für bis zu 6000 Menschen
Friedenskirche Jawor
Friedenskirche Jawor  
In der Friedenskirche von Jawor
 
Friedenskirche Jawor, Orgel
Friedenskirche Jawor, Kanzel aus dem Jahr 1670
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Eine weitere Friedenskirche
befindet sich in
 
Świdnica
 
Diese Kirche ist die größte
Fachwerkkirche Europas und steht
wie die Kirche in Jawor seit 2001 auf
der UNESCO-Liste des Welterbes.
In der Kirche haben bis zu
7500 Personen Platz.
Eingangstor, Świdnica
Eingangstor zum Kirchengelände
Friedenskirche Świdnica
Friedenskirche Świdnica
Friedenskirche Świdnica Friedenskirche Świdnica, Infotafel
Tafel zum Welterbe in
polnisch, englisch und deutsch
Friedenskirche Świdnica
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Jahrhunderthalle und Nadel Hala Stulecia, Wrocław
 
Die 1913 fertiggestellte Hala Stulecia (Jahrhunderthalle) in Wrocław (damals Breslau) wurde als Messehalle geplant und ist als 'Pionierleistung des Stahlbetonbaus und der modernen Architektur' seit 2006 Weltkulturerbe. Auf dem Platz vor der Halle befindet sich seit 1948 ein weiteres Wahrzeichen Wrocławs, die etwa 100 m hohe Nadel (Iglica).
Jahrhunderthalle, Wrocław
Die Jahrhunderthalle in Wrocław
Messegelände, Wrocław
Messegelände in Wrocław
Hala Stulecia, die Jahrhunderthalle
Hala Stulecia, die Jahrhunderthalle
Iglica, die Nadel
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Kraków
 
Gegen Abend in Kraków angekommen überquerten wir von unserem Hotel aus zwei Straßen, gingen durch einen kleinen Park (Planty), und schon befanden wir uns in der Altstadt von Krakau.
Mit einem Abendessen und einem Spaziergang über den Hauptmarkt beendeten wir den ersten Reisetag.
Szczepański-Platz
Brunnen auf dem Szczepański-Platz
Kraków, am Hauptmarkt
Restaurant am Hauptmarkt
Gurkensuppe mit Ei und Spinat Piroggen
Gurkensuppe, Piroggen und Bier
und dazu ein Bier
Kraków, Marienkirche Kraków, Adam-Mickiewicz-Denkmal
Klettern auf dem
Adam-Mickiewicz-Denkmal
Kraków, Rynek Główny
Auf dem Hauptmarkt, Rynek Główny,
dem größten Marktplatz Europas
Rynek Główny und Marienkirche
Marienkirche und Tuchhallen am Abend
Kraków, Brunnen auf dem Hauptmarkt
Brunnen auf dem Hauptmarkt
Kraków, Tuchhallen und Rathausturm
Tuchhallen und Rathausturm
Kraków, Szczepański-Platz
Tagsüber spielen hier Kinder, ...
Ein Brautpaar auf dem Szczepański-Platz
... abends trifft man auf Brautpaare, ...
Kraków, Kunstpalast
... Szczepański-Platz mit Kunstpalast

Unser Auto vorm Hotel Kraków
 
Am nächsten Tag blieb das Auto am
Hotel stehen (Samstag und Sonntag ist
das Parken dort kostenfrei).
Es ging zu Fuß von Nord nach Süd zunächst von der Florianskirche entlang des Königsweges (Droga Królewska)
durch Krakaus Altstadt bis zum Wawelschloss an der Weichsel (Wisła),
später mit einem Melek nach Kazimierz.
Planty
Der Park Planty, ein Grüngürtel
um die Altstadt
Plac Matejki mit Florianskirche und Grunwald-Denkmal
Plac Matejki mit Florianskirche
und Grunwald-Denkmal
Kraków, Florianstor und Barbakan
Brama Floriańska (Florianstor)
und die Stadtfestung Barbakan
Florianstor, Kraków
Durch das Florianstor geht es in die Altstadt von Kraków
Müde in Kraków
Einige müde Altstadtbesucher
Kraków, am Florianstor Open-Air-Galerie am Florianstor
Open-Air-Galerie am Florianstor
Teatr Słowackiego
Teatr Słowackiego (Słowacki-Theater)
Kraków
Das Theater und ein Haus im Planty
U Babci Maliny, die Himbeer-Großmutter U Babci Maliny, Klavierspieler
In Kraków am Kleinen Markt Kleiner Markt, Maly Rynek
Kleiner Markt, Maly Rynek
Altstadt, Maly Rynek
In der Altstadt, Maly Rynek
Kraków, St.-Barbarakirche Modell der Marienkirche Tauben auf dem Hauptmarkt
Adam-Mickiewicz-Denkmal und Kabarett-Reklame Kraków, wieder auf dem Hauptmarkt
 
Kraków, Tuchhallen
Kraków, St.-Adalbert-Kirche
Kraków, Modell der Altstadt
Ein Modell der Altstadt
Ein Modell des Rathauses
Modell des Rathauses
Kraków, der Rathausturm auf dem Hauptmarkt
Nur der Turm ist noch vorhanden
Kraków, Blick aus dem Rathausturm
Blick aus dem Rathausturm
Kraków, im Rathausturm Blick aus dem Rathausturm
Ein Löwe am Eingang zum Turm
Ein Löwe am Eingang zum Turm
Bronze von Igor Mitoraj: Eros bendato
Eros bendato: Bronze von Igor Mitoraj
Eros bendato, der verbundene Eros
Der verbundene (bandagierte) Eros
Bühne vor dem Rathausturm Marga muzika
Abends gab es Folkmusik mit
Marga muzika
Kapela ze Wsi Warszawa
Kapela ze Wsi Warszawa,
Warsaw Village Band

Kraków, ein kleiner Verkaufsladen
Ein kleiner Verkaufsladen
Kraków, die Tuchhallen
Kraków, die Tuchhallen
In der Tuchhalle
Mit den Pferden angefreundet
Am Sonntag machten wir noch eine Kutschfahrt durch Krakau.
Kutschfahrt durch Krakau Collegium Maius
Im Hof des Collegium Maius,
Universität seit 1364
Auf dem Königsweg vor der St.-Andreaskirche
Auf dem Königsweg
vor der St.-Andreaskirche
Peter-und-Paul-Kirche
Peter-und-Paul-Kirche,
rechts daneben die St.-Andreaskirche
St.-Andreaskirche
Kraków, Dominikanerkirche Kutschfahrt durch Krakau Rynek und Marienkirche
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Kraków, das Wawelschloss
Kraków, das Wawelschloss
Kraków, der Wawel
 
Die Wawelburg mit ihrem Schloss und der Kathedrale war Krönungsort und die Residenz vieler polnischer Könige vom
11. bis 17. Jahrhundert.
 
Auch ein Drache hatte der Sage nach unterhalb der Burg seine Höhle, direkt an der Weichsel.
Blick von der Altstadt hoch zur Burg
Wawel im Modell Wawelburg, Kathedrale und Schloss
Auf der Wawelburg,
Kathedrale und Schloss
Kościuszko-Denkmal
Könige und Wasserspeier an der Kathedrale Durchgang zum Hof Im Schlosshof
Im Hof des Wawelschlosses
Im Arkadenhof des Schlosses
Im Arkadenhof des Schlosses
Wandverzierungen im Schlosshof
Wandverzierungen im Schlosshof
Auf der Wawelburg
Auf der Wawelburg
Kraków, Waweldom Der Waweldom und das Schloss
Der Waweldom und das Schloss
Wawelburg, Turm von Sandomierz
Blick zum Königsschloss Blick vom Turm von Sandomierz auf die Weichsel Wawel, Blick auf die Weichsel
Wawel, Blick auf die Weichsel
Blick vom Turm von Sandomierz auf einen Teil Krakaus
Blick vom Turm von Sandomierz auf einen Teil Krakaus
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Stadtrundfahrt im Elektroauto
Stadtrundfahrt im Elektroauto
Kraków, der Stadtteil Kazimierz
 
Mit einem Elektroauto (Melek) kamen wir in den Stadtteil Kazimierz, früher war das mal eine eigenständige Stadt.
Bis zum Zweiten Weltkrieg befand sich
hier das jüdische Viertel Krakaus.
Das Krakauer Ghetto und die Fabrik von Oskar Schindler waren auf dem anderen Weichsel-Ufer.
Kazimierz, die Fronleichnamskirche
Kazimierz, Eingang zum Friedhof an der Remuh-Synagoge
Kazimierz, Eingang zum Friedhof
an der Remuh-Synagoge
Kazimierz, Ul. Szeroka Kazimierz, Ul. Szeroka, die Breite Straße
Kazimierz, Ul. Szeroka,
die Breite Straße
Die Alte Synagoge in Kazimierz
Die Alte Synagoge in
Kazimierz
Schindlers Fabrik
Fabrik von Oskar Schindler
im Stadtteil Podgórze
Schindlers Fabrik
Schindlers Fabrik
Schindlers Fabrik,
heute ein Museum
Inschrift an einem Rest der Ghetto-Mauer Platz der Ghetto-Helden
Auf dem Platz der Ghetto-Helden
mahnen übergroße leere Stühle
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Kalwaria Zebrzydowska
Papst-Denkmal an der
Kalwaria Zebrzydowska
Kalwaria Zebrzydowska
'ist eine Kulturlandschaft von großer Schönheit und geistiger Bedeutung.
Ihr natürlicher Rahmen, in denen die symbolischen Kultstätten zur Passion Jesu Christi und zum Leben der Jungfrau Maria eingegliedert sind,
ist nach dem 17. Jahrhundert fast unverändert geblieben.'

Mit dieser Begründung wurde 1999 die Kalwaria Zebrzydowska in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen.
Kalwaria Zebrzydowska
 
Kalwaria Zebrzydowska
Kalwaria Zebrzydowska
Auf dem Vorplatz
Kalwaria Zebrzydowska Kloster
Das Kloster am Kalvarienberg
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Die deutschsprachige Führung durch das
 
Kopalnia soli (Salzbergwerk)
Wieliczka
 
verpassten wir leider durch die lange Wartezeit an der Kasse um wenige Minuten (Führung auf deutsch: 10:45 Uhr), Wir nahmen dann eine Viertelstunde später an einer sehr guten englischsprachigen Führung teil (Dauer: etwa 2 Stunden).
Salzbergwerk Wieliczka Salzbergwerk Wieliczka, Eichenpfähle
Salzbergwerk Wieliczka, Salz an der Decke Salzbergwerk Wieliczka, Kopernikus
Skulpturen aus Salz:
Kopernikus
Salzbergwerk Wieliczka, Kinga
Kinga von Polen,
die Heilige Kunigunde von Polen
Salzbergwerk Wieliczka, harte Arbeit
Schwere Arbeit unter der Erde, ...
Pferde im Salzbergwerk Wieliczka
... auch für Pferde
Salzbergwerk Wieliczka
Und es geht tiefer...
Salzbergwerk Wieliczka Salzbergwerk Wieliczka, eine Kirche unter Tage
... und wird religiöser:
eine Kirche unter Tage
mit Kronleuchtern aus Salzkristallen
Salzbergwerk Wieliczka, Kronleuchter aus Salz
Salzbergwerk Wieliczka, Kinga-Kapelle
Fast 100 m unter der Erde:
die Kinga-Kapelle
Salzbergwerk Wieliczka Salzbergwerk Wieliczka, ein Papst aus Salz
Salzbergwerk Wieliczka, Goethe war auch hier Salzbergwerk Wieliczka, Salzkristalle
Salzkristalle
im Souvenirshop unter Tage
Salzbergwerk Wieliczka, kompetente Führung
Vielen Dank für
eine perfekte Führung
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KZ Auschwitz-Birkenau KZ Auschwitz-Birkenau
 
Auf der Liste des UNESCO-Welterbes steht seit 2007: 'Auschwitz-Birkenau - deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager (1940-1945)'.
Auf dem Rückweg nach Berlin fuhren wir auch dorthin, wo fast anderthalb Millionen Menschen Opfer des Holocaust und ermordet wurden.
KZ Auschwitz-Birkenau
Einfahrtsgebäude des KZ
KZ Auschwitz-Birkenau, Lageplan
Lageplan des KZs
KZ Auschwitz-Birkenau
Das Todestor
KZ Auschwitz-Birkenau
In einer Lagerbaracke
KZ Auschwitz-Birkenau
Wachturm und Elektrozaun
KZ Auschwitz-Birkenau
Die 'Entlade-Rampe'
KZ Auschwitz-Birkenau, Wachtürme
KZ Auschwitz-Birkenau, Wachtürme
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Unsere Mapcodes:
Friedenskirche Jawor:Pol-7V.F1SD
Friedenskirche Świdnica:Pol-9X.PF4T
Wrocław, Jahrhunderthalle:Pol-7VH.S0
Kalwaria Zebrzydowska:Pol-FVK.KBP
Salzbergwerk Wieliczka:Pol-GD9.NG7
Hotel Golden Tulip, Krakau:Pol-6BC.QK
Rathausturm auf dem HauptmarktPol-6CF.7B
Burg Wawel:Pol-6BH.WR
Kazimierz, Alte Synagoge:Pol-6GJ.1X
Podgórze, Platz der Ghetto-Helden:Pol-6HL.DN
Podgórze, Schindlers Fabrik:Pol-6KL.3F
KZ Auschwitz-Birkenau:Pol-F56.HY8


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