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Ein paar Fotos samt Bericht von einem verlängerten Wochenende auf Seeland Anfang Oktober 2003.
(Ein Klick aufs Foto zeigt eine größere Version.)


Kurzbericht

Anfang Oktober 2003 fuhren Inke und ich mit dem neuen Smart nach Dänemark.
Von Berlin bis Rostock ist es nicht weit, dann zum Sondertarif auf die Fähre (Autos
bis 2,50 m Länge kosten das gleiche wie Motorräder), und nach zweistündiger
Schifffahrt hat man schon die südlichste Ecke Dänemarks erreicht.
Leuchtturm bei Gedser
Die Südspitze Dänemarks bei Gedser

Das erste Problem: Tanken an Münztankstellen. Dänemark ist zwar Mitglied der
Europäischen Union, hat sich aber nicht der Europäischen Währungs-Union
angeschlossen. Man hätte rechtzeitig einige Euros in Kronen tauschen sollen.
Mit der Kreditkarte (und PIN) ging es dann aber auch.

Karte von Seeland Kattegat Helsingør Frederiksværk Fredensborg Roskilde København Stevns Klint Møns Klint
Karte von Seeland mit den von uns besuchten Orten

Unsere Erste Station (noch auf der Insel Falster): Stubbekøbing. Der
Tag endete mit einem Spaziergang zum Hafen und einem sehr leckeren
Abendessen im Hotel.
Hafen von Stubbekøbing
Sonnenuntergang am Hafen von Stubbekøbing

Brücke bei Bogø
Brücke bei Bogø

Am nächsten Tag fuhren wir über mehrere Brücken und den Inseln Farø und
Bogø nach Møn. Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte sich den Umweg
sparen und besser mit der Fähre von Stubbekøbing nach Bogø übersetzen.
Nach kurzem Stadtbummel (und Geldwechseln von Euro in Kronen) in dem
Ort Stege auf Møn ging es weiter zu den Kreidefelsen.
Kreidefelsen auf der Insel Møn
Kreidefelsen auf der Insel Møn

Nach einem kurzen Spaziergang durch ein Wäldchen oberhalb der Felsen
erreichten wir eine lange Treppe, die hinab zum Strand führte.
Treppe zum Strand
Treppe zum Strand

Das Meereswasser am recht steinigen Strand hatte eine milchigweiße
Färbung, hervorgerufen durch feinen Kreideabrieb.
Strand unterhalb der Felsen
Strand unterhalb der Felsen

Von unten gesehen erscheinen die Felsen noch viel imposanter.
Spaziergang am Kreidefelsen
Spaziergang am Kreidefelsen

Der Nachmittag wurde dann leider etwas sehr verregnet, so dass wir
nicht mehr sonderlich viel unternahmen, außer der Zimmersuche und
-findung in dem Ort Præstø an der Fakse-Bucht nordwestlich
von Møn.

Der Folgetag führte uns dann von Stevns Klint über Kopenhagen und dem
Schloss Fredensborg bis nach Helsingør mit seinem Hamletschloss.

Die Steilküste der Halbinsel Stevns konnte nur von oben aus
betrachtet werden, wegen Felsabbrüchen war der Strand unterhalb
der Felsen gesperrt. Aber von einer direkt an der Felskante erbauten
Kirche mit einem kleinen Balkon hatten wir eine perfekte Aussicht.
Stevns Klint
Stevns Klint

In Kopenhagen angekommen konnten wir gleich eine Parade der
Wachsoldaten anschauen und -hören.
Parade
Parade

Ein Rundgang durch die Stadt sollte uns dann zur Bronzefigur der
kleinen Meerjungfrau (Den Lille Havfrue, von 1903) führen.
Die war aber leider nicht an der erwarteten Stelle zu finden.
Foto vom Foto der Meerjungfrau
Foto vom Foto der Meerjungfrau

Ein Schild mit Foto der holden Dame verriet uns, dass sie sich wegen
eines Anschlags zur Zeit in Reparatur befindet. Sehr schade.
Aber inzwischen wird sie wohl wieder zurückgekehrt sein.

Eingang zum Kastell
Eingang zum Kastell

Weiter ging's zum Kastell, einer alten Wehranlage, von der noch einige
Wachgebäude, die Kastellkirche, zwei Eingangstore und eine Windmühle
erhalten sind.
Im Kastell
Im Kastell

Nach einer Pause in einem kleinen Café südlich des Kastells
setzten wir unseren Rundgang fort. Fotos diverser Kirchen, dem Rathaus,
dem Theater, einigen Schlössern und vieler anderer Sehenswürdigkeiten
verstecke ich mal in meiner privaten Fotosammlung, ansonsten wird dieser
"Kurzbericht" doch noch zu lang.
Nur eines noch: die Wachsoldaten vom Beginn unseres Rundgangs
trafen wir später am Schloss Amalienborg wieder.
Wache vor dem Schloss Amalienborg
Wache vor dem Schloss Amalienborg

Schluss mit Schlössern war aber immer noch nicht. Am Nachmittag
besichtigten wir noch die Sommerresidenz des Königshauses,
Schloss Fredensborg von außen, sowie den weitläufigen Schlosspark.
Schloss Fredensborg
Schloss Fredensborg

Park und Schlosskirche, Fredensborg
Park und Schlosskirche, Fredensborg

Um ein weiteres Schloss, eines das Shakespeare mit seinem "Hamlet"
zu weltweiter Bekanntheit verhalf, das Schloss Kronberg in Helsingør,
konnten wir noch am frühen Abend rundherum spazieren.
Schloss Kronborg
Schloss Kronborg

Nach einem kleinen Stadtrundgang durch das mit trinkfreudigen
Schweden gefüllte Helsingør übernachteten wir in einem kleinen
aber feinen und nicht ganz billigen Hotel in der Innenstadt.

Nun fuhren wir ans Meer. Besser gesagt: an den Kattegat.
Am Kattegat
Am Kattegat

Am Ende eines Tages am Strand des Kattegats (zum Baden zu kalt, für
Strandwanderungen ideal), wählten wir diesmal ein Hotel in
Frederiksværk als Nachtquartier. Die Hotels direkt an der Küste waren
leider entweder ausgebucht oder, weil die Saison schon beendet war,
geschlossen.
Museum in Frederiksværk
Vor einem Museum in Frederiksværk

Von Frederiksværk aus starteten wir zu einem Ausflug nach Roskilde.
Der Dom im Stadtzentrum wurde um 1170 erbaut, an der Stelle der
ersten Kirche, die bereits um 960 errichtet wurde.
Dom in Roskilde
Dom in Roskilde

Der kleine Stadtrundgang führte uns über den Ständemarkt am Rathaus
vorbei bis zum Kloster (Adelige Jomfrukloster) und dem Roskilde-Museum.
Kloster Roskilde
Kloster Roskilde

Roskilde-Museum
Roskilde-Museum

Zum Schluss besichtigten wir noch die Rekonstruktionen der Wickingerschiffe,
die in und neben der Wickingerschiffshalle am Yachthafen entstehen.
Rekonstruktion von Wickingerschiffen
Rekonstruktion von Wickingerschiffen

Am letzten Tag ging es wieder zurück nach Berlin. Von Gedser nach
Rostock brachte uns mein Namensvetter - die Fähre hieß
"Prins Joachim".


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